Erklärvideo Agentur oder Freelancer? Der ehrliche Vergleich 2026

Erklärvideo Agentur oder Freelancer?

Der ehrliche Vergleich 2026: Was Sie wirklich bekommen – und was Sie riskieren.

Lesezeit: 9 Minuten | Aktualisiert: Februar 2026

Erklärvideo Agentur oder Freelancer – der direkte Vergleich 2026

Sie suchen eine Erklärvideo Agentur oder überlegen, einen Freelancer zu beauftragen? Die Frage stellt sich vielen Unternehmen: Die Entscheidung klingt simpel, hat aber mehr Konsequenzen als die meisten Auftraggeber ahnen.

Nach über 1.000 produzierten Videos – von Imagefilmen bis Erklärvideos – kennen wir beide Welten – und geben Ihnen hier einen ehrlichen, ungeschönten Vergleich. Ohne Marketing-Phrasen.

Der Kostenvergleich auf einen Blick

Preise für ein typisches 90-Sekunden-Erklärvideo (2D-Animation, professionelles Niveau):

Kriterium Freelancer Erklärvideo Agentur
Typischer Preis 1.500 – 5.000 € 5.000 – 15.000 €
Ansprechpartner 1 Person (alles in einer Hand) Projektmanager + Spezialistenteam
Skalierbarkeit Begrenzt (Kapazität 1 Person) Hoch (mehrere Projekte parallel)
Produktionszeit 4 – 10 Wochen 3 – 8 Wochen
Revisionen Variabel (oft 1–2) Standard: 2–3 Runden
Ausfallrisiko Hoch (Krankheit, Überlastung) Niedrig (Team springt ein)
Rechtssicherheit Verträge genau prüfen Klare Verträge, Urheberrecht geregelt

Wann ein Freelancer die richtige Wahl ist

Ein Freelancer ist nicht per se schlechter – er ist schlicht ein anderes Modell. Diese Situationen passen gut:

Kleines Budget, klare Anforderungen

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, das Projekt überschaubar ist und das Budget unter 4.000 Euro liegt, kann ein erfahrener Freelancer die wirtschaftlichere Lösung sein.

Interne Ressourcen für Projektsteuerung vorhanden

Haben Sie intern jemanden, der das Projekt eng begleiten kann? Dann profitieren Sie von der direkten Kommunikation ohne Agentur-Overhead.

Kein Zeitdruck

Gute Freelancer sind oft ausgebucht. Wenn Sie 2–3 Monate Vorlaufzeit haben und flexibel bei Terminen sind, kein Problem.

Wann eine Erklärvideo Agentur die bessere Wahl ist

Es gibt Situationen, in denen das Risiko eines Freelancers zu groß ist:

Fester Abgabetermin (Messe, Launch, Kampagne)

Wenn das Video zur Produkteinführung oder Messe am 15. März fertig sein muss, ist Verlässlichkeit alles. Eine Agentur hat das Team, um Engpässe aufzufangen.

Komplexes Thema, das erklärt werden muss

Technische Produkte, regulatorische Prozesse, Softwarelösungen – hier braucht es ein Konzeptteam aus Texter, Art Director und Animator. Ein Einzelkämpfer kommt dabei schnell an Grenzen.

Mehrere Sprachen oder Formatvarianten

Deutsch + Englisch + Social-Media-Cuts? Eine Agentur hat die Prozesse dafür. Ein Freelancer muss Subunternehmer koordinieren – und das kostet oft mehr als gedacht.

Hohe interne Sichtbarkeit des Projekts

Das Video kommt auf die Homepage oder wird der Geschäftsführung präsentiert? Dann möchten Sie kein Ausfallrisiko eingehen.

Das versteckte Risiko: Urheberrecht und Nutzungsrechte

Das ist der Punkt, den viele Auftraggeber unterschätzen – und der später teuer werden kann:

  • Wem gehört das Video? Bei Freelancern oft unklar, wenn kein sauberer Vertrag existiert
  • Musik-Lizenzen – Hat der Freelancer GEMA-freie oder lizenzierte Musik verwendet? Und für welche Kanäle?
  • Stock-Footage – Sind alle verwendeten Clips für kommerzielle Nutzung lizenziert?
  • Was passiert, wenn das Video viral geht? Manche Lizenzen gelten nur bis zu einer bestimmten Ausspielung
  • Rohmaterial – Können Sie das Video später erweitern oder anpassen lassen?

Eine seriöse Erklärvideo Agentur klärt all das vor Projektstart vertraglich. Bei Freelancern sollten Sie dieselben Fragen stellen – und die Antworten schriftlich haben.

Die Entscheidungshilfe: 5 Fragen

Beantworten Sie diese Fragen ehrlich – das Ergebnis zeigt Ihnen die richtige Richtung:

1. Gibt es einen festen Abgabetermin?

Ja → Agentur. Nein → Freelancer möglich.

2. Liegt Ihr Budget unter 4.000 Euro?

Ja → Freelancer prüfen. Nein → Agentur-Qualität ist in Reichweite.

3. Haben Sie intern Zeit für Projektsteuerung?

Ja → Freelancer funktioniert. Nein → Agentur übernimmt das Projektmanagement.

4. Brauchen Sie mehrere Sprachen oder Formate?

Ja → Agentur. Das wird bei Freelancern schnell unübersichtlich und teurer.

5. Hat das Video hohe interne Sichtbarkeit?

Ja → Agentur. Bei Projekten auf Geschäftsführungsebene ist Verlässlichkeit unbezahlbar.

Fazit: Nicht die Kosten entscheiden, sondern das Risiko

Der günstigere Freelancer kann das bessere Angebot sein – aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn Budget, Zeit und interne Ressourcen passen, kann ein guter Freelancer hervorragende Arbeit leisten.

Wenn jedoch Termin, Komplexität oder Skalierbarkeit eine Rolle spielen, ist eine Erklärvideo Agentur die sicherere Wahl. Nicht weil Freelancer schlechter sind – sondern weil Agenturen für genau diese Anforderungen gebaut wurden.

Die günstigste Option ist selten die wirtschaftlichste. Ein Video, das drei Wochen – mehr zu Werbevideo Kosten – zu spät kommt oder Rechtsprobleme verursacht, kostet am Ende mehr als das Produktionsbudget.

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